So funktioniert das Google Captcha

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So funktioniert das Google Captcha

Wie also funktioniert das Google Captcha genau? Jeder hat sie schon einmal gesehen. Bevor eine Nachricht abgeschickt werden kann, müssen entweder Aufgaben gelöst, Codes entziffert, Bilder erkannt oder sonstige Aufgaben gelöst werden. Die Rede ist von Captchas.

Captcha bedeutet:
Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart“ und stammt von den IT-Experten der Carnegie-Mellon-Universität aus dem Jahr 2000.

Sie wurden entwickelt, um die immer mehr zunehmenden Verbreitung von SPAM durch automatisierte Bots zu verhindern. Jedoch reden wir inzwischen von einer Art Wettrüsten. Mit jeder Aufgabe die entwickelt wurde, um die Bots abzuhalten, entwickelten Hacker wieder neue Bots, die diese Aufgaben lösen können. Immer clevere Software-Programmierungen, Muster- und Bildersammlungen und eine sich immer weiter entwickelnden Text- und Mustererkennung machen dies möglich.

Einen 100% igen Schutz wird es daher nie geben. Tools wie unCAPTCHA, die 85% der Systeme lösen können machen es für die Webseitenschützer immer schwieriger. Als erfolgsversprechendsten gelten grafische CAPTCHAS, wie der Securit Fachmann Mikko Hyppönen zeigt.

So funktioniert das Google Captcha

Jedoch können auch diese Lösung z.B. keine menschliche Spamer aus Billiglohnländern abhalten, die auch immer noch sehr häufig zum Einsatz kommen. Inzwischen gibt es einige Firmen mit etlichen verschiedenen Captchas, die sich der Aufgabe stellen eine Webseite abzusichern. Wobei jedes System seine Vor und Nachteile hat und projektbezogen überdacht werden muss.

Beispiele des alten Google Captcha:

Google Captcha funktioniert
Funktioniert Google Captcha

Eine der Bekanntesten ist reCAPTCHA. ReCAPTCHA wurde bereits 2009 von Google gekauft. Microsoft konterte mit seiner Alternative ASIRRA. Der User musste in einer gewissen Zeit Bilder unterscheiden auf denen Hunde und Katzen dargestellt wurden. Jedoch konnte auch hier das System von Microsoft geknackt werden, worauf 2014 Mircosoft ihre CAPTCHA Alternative ASIRRA einstellte.

Der Entwicklung von Captchas sind jedoch auch in ihrer Komplexität und Schwierigkeit Grenzen gesetzt. Wenn Sie in Ihrer Lösung zu schwer werden, dann können selbst viele menschliche Anwender sie nicht lösen. Gleichzeitig entsteht die Problematik der Barrierefreiheit. Viele Captchas lassen sich z.B. nicht vorlesen und stellen somit ein unüberwindbares Hindernis da.

Google hingegegen entwickelte ihr CAPTCHA System kontinuierlich weiter und sorgte auch für Lösungen im Bereich Barrierefreiheit. So gab es unter anderem die Möglichkeit:

  • sich den Text vorlesen zu lassen

  • ein neues Bild/Rätsel aufzurufen

  • eine Hilfefunktion

Wie funktioniert Google Captcha genau?

Jedoch nervte die Verifizierung viele Anwender und es wurde nach neuen, einfacheren Lösungen gesucht. Die jetzige Lösung ist das neue “NO CAPTCHA reCaptcha”. Bei diesem neuen System muss der User idealerweise nur einen Haken in das Feld klicken.

Wie funktioniert Google reCaptcha?

Anhand welcher Mechanismen genau die Einteilung erfolgt, gehört natürlich zu einem streng gehüteten Geheimnis von Google. Sonst würde es ja wieder eine Lösung geben. Vermutet werden Faktoren wie:

  • IP-Adresse des Nutzers

  • Browser-Historie

  • Mausbewegungen

  • Anzahl gespeicherter Favoriten

  • Lokale Einstellungen

  • Systemdaten

  • Verweildauer auf Websiten

ReCAPTCHA analysiert den User und das Userverhalten und ermittelt daraus, ob es sich um einen Menschen oder einen Bot handelt. Wenn es nicht sicher ist werden auch hier Bilderquiz Abfragen angewendet, um den User als Mensch eindeutig zu bestimmen. ReCaptcha weiß also schon, ob Sie ein Mensch oder ein Roboter sind, bevor Sie das Häkchen vor “Ich bin kein Roboter” setzen. Die Abwehrquote liegt zwischen 60 und 80%. Wir empfehlen dieses System gerne weil es auch unkompliziert für den User ist.

So sieht das neue Google reCaptcha aus:

Wie funktioniert Google Captcha eigentlich genau

Um das neue CAPTCHA nutzen zu können, müssen Sie sich als Webseite auf der Seite von Google registrieren und die Sicherheitsschlüssel bei Ihnen einbauen.

2018-11-02T12:02:00+00:00November 2nd, 2018|Google, Trends|0 Kommentare

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