So schützen Sie sich gegen die Erpressungs-Trojaner

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So schützen Sie sich gegen Erpressungs-Trojaner

Die aktuellen Auswertungen der Hackerangriffe belegen, dass die Erpressungs-Trojaner schon längst gefährlicher sind, als die Computer Viren.

So schützen Sie sich gegen Erpressungs-Trojaner, die sich in einer massiven Geschwindigkeit ausbreiten.  Zum Leidwesen der Firma, werden die Daten auf dem befallenen Rechner verschlüsselt und der Benutzer wird zur Zahlung eines Lösegelds aufgefordert, um das System wieder frei zu schalten. Dies klappt jedoch selten.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich und Ihre Mitarbeiter auf die Gefahr vorzubereiten:

E-MAIL Anhänge: 

Die meisten Trojaner und Viren verbreiten sich durch verseuchte E-Mail Anhänge oder integrierte Links. Das Problem ist, dass die E-Mails immer echter und glaubwürdiger Erscheinen.
Das können Mails sein wie z.B. :

– Paket – Sendebestätigungen von DHL
  (nachdenken – erwarten Sie eine Lieferung ? Passt der Absender etc…) 

– Bewerbungen mit Fotos
(haben Sie eine aktive Stellenausschreibung gemacht? Ist die Absende E-Mail Adresse glaubwürdig?)

– Amazon oder Bank E-Mails
(Auch hier prüfen, ob die angeforderten Daten gerechtfertigt sind. Dies ggfs. per E-Mail oder Telefon über die
  offiziellen Seiten erfragen)

Abmahnungs E-Mails und Google E-Mails
Diese Art von E-Mails, mit angeblich schlechtem Websiten-Ranking und Handlungsaufforderungen, häufen sich
derzeit ebenfalls.

Vertrauen Sie grundsätzlich nur absolut sicheren, bekannten Quellen.
Bei allen Anderen gilt es, eine extreme Skepsis zu zeigen!

Daten sichern und häufige Backups 

Die Verschlüsselung der Daten kann einem Unternehmen nur dann schaden, wenn diese nicht regelmäßig gesichert werden und nicht noch in einem Backup vorhanden sind. Daher empfehlen wir die Installation eines Backup Programms. Diese gibt es schon kostenlos.
Je nach Größe des Unternehmens, muss es kein teures Backup System sein. Meist reicht zur Sicherheit der wichtigsten Daten eine große externe Festplatte aus.
Auf diese können Sie dann mit Hilfe des Backup Programms das ganze System oder auch nur die wichtigsten Daten ziehen.
Dies dauert beim ersten Mal noch etwas lange. Dies kann jedoch eingestellt werden, sodass nur noch geänderte Daten beim 2., 3. etc-..  Backup übertragen werden.

WICHTIG !!!!
Die Trojaner greifen auf ein Netzwerk mit allen verbundenen Geräten zu. Daher nach einem Backup unbedingt die externe Festplatte wieder ausschalten und immer nur für den geplanten Backup Vorgang einschalten.  (Oder ganz vom Rechner abstöpseln)
Ansonsten wird Ihr Backup bei einer Infizierung ebenfalls verschlüsselt!

Sollten Sie auf unsere Empfehlung hören, ist es zwar ärgerlich sich zu infizieren, Sie sind aber in kurzer Zeit wieder einsatzbereit und nicht erpressbar!

Hier werden einige Backup Software Programme vorgestellt

Mein Rechner ist infiziert, was jetzt ?

Sollten Sie auf unseren Rat mit dem Backup gehört haben, installieren Sie Windows neu und spielen Sie einfach die Sicherung wieder auf. Sie sind wieder einsatzbereit.

Wenn nicht, sehen die Chancen nicht ganz so rosig aus. Hier werden verschiedene Vorgehensweisen empfohlen:

  1. Sofort den Rechner vom Strom nehmen, sobald die Erpessungs-Meldung erscheint.
    Wenn Sie Glück haben, wurde dadurch der Rechner unterbrochen und nur ein Teil der Daten wurde verschlüsselt. Mit einer Antiviren CD, kann man während des Startens des Rechners Windows umgehen und somit eventuell einen Teil der Daten retten. Diese können Sie dann in einem neu installierten System wieder einsetzen.
  2. Ebenfalls empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das Lösegeld nicht zu zahlen und stattdessen mit einem Foto des Bildschirms eine Anzeige bei der Polizei aufzugeben.
  3. Das FBI empfiehlt den Unternehmern hingegen das Lösegeld zu bezahlen, um wenigsten eine kleine Chance zu haben. an seine Daten zu gelangen.
2017-06-28T14:02:14+00:00 Juni 28th, 2017|Allgemein, Trends|0 Comments

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